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„The Defamation of Strickland Banks“ – Meisterwerk des britischen Musik-Enfant Terribles Ben Drew
Ben Drew alias Plan B schafft mit neuem Album einen musikalischen Blockbuster

Es ist die Geschichte eines fallenden Stars.

Strickland Banks verliert sich in Ruhm, Parties und Frauen und muss erfahren, wie leicht man ohne Fallschirm auf dem Boden der Tatsachen zerschellen kann.
Ein Stoff, aus dem vermutlich ein Blockbuster entstehen würde, wären wir beim Film!
Aber hier geht es um das neue Album des Ben Drew alias Plan B, der aktueller denn je mit „The Defamation of Strickland Banks“ ein Konzeptalbum bringt, dass zeigt, wie es vielleicht auch Lindsay Lohan und Co ergangen sein könnte.

Mit seinen Videos, jedes für sich ein kleines Stück Filmkunst, wird deutlich, wie durchdacht und detailverliebt die Musik visualisiert werden kann.
Mit „Stay too long“ wird klar, dass Strickland Banks zuviel feiert, zuviel trinkt und zuviel flüchtig liebt, während seine Freundin zu hause sitzt.
In „She Said“ steht unser Protagonist vor Gericht, denn eine Affäre Banks bezichtigt ihn der Vergewaltigung und in „Prayin’ „, bereits im Knast, wird ihm langsam bewusst, was eigentlich gerade passiert.

The Defamation of Strickland Banks klingt nach Motown, Stax und Northern Soul, die durch das Sieb des zeitgenössischen East London gegangen sind. Es ist Smokey Robinson auf geheimnisvolle Art mit Eminem vereinigt. Ein urbanes Märchen, die Geschichte eines Mannes, der Probleme mit dem Erfolg hat und auf die Schnauze fällt. Ein süßes Soul-Häppchen mit rasiermesserscharfen Kanten. 
Die meisten werden es als das genießen, was es ist: Eine Sammlung großartiger Melodien mit souligen Pop-Hooks, gesungen mit der Stimme eines Engels. Einmal mehr vermischt Plan B verschiedene Genres, erzählt Geschichten und missachtet Erwartungen.

„Strickland ist eine Version von mir, ein Alter Ego“, so Ben über seine Schöpfung. „Er hat mein Alter - 26 -, er sieht aus wie ich  und er kommt aus dem East End. Aber er ist ein fitter und beweglicher Typ, wogegen PLAN B eher düster ist. Er gibt mir die Chance, nicht mehr so ernsthaft zu sein und stattdessen meine Liebe zum Soul auszuleben. Es ging darum, einen Charakter zu schaffen, den ich jederzeit wieder zerstören kann, so dass ich meine Art, Geschichten zu erzählen, weiter durchziehen kann.“

„Dieser Typ, Strickland Banks, ist besessen von den Sechzigern und kleidet sich wie ein Motown-Star. Wenn ich also im Hoodie auf der Bühne erschiene, würde das die Leute verwirren, also trag ich einen Anzug. Jeder verdammte Motherf…er in meiner Band wird einen Trilby-Hut tragen. Dies ist ein Film, es geht nur um Unterhaltung. Es erlaubt mir, etwas Spaß zu haben. Versteht mich nicht falsch, ich werde rappen, solange ich kann. Ich werde rappen, bis jemand sagt: Oh Mann, gib mir ne Pause. Aber Soul zu singen, ist jetzt im Moment genau das richtige Ding für mich. So bin ich.“  

„Ich habe jede Minute der Arbeit an diesem Album genossen“, schließt Ben Drew. „Ich wollte dem Herzen und der Seele der Musik treu bleiben, sie aber ein bißchen auffrischen. In England haben wir unseren eigenen Weg. Viele Leute denken, ich sei irgendein ignoranter, asozialer Typ. Ich denke, sie werden sehr überrascht sein, dass ich tatsächlich singen kann. Und echt coole Songs schreiben.“

Und das ist mehr als wahr: Seine Single Stay Too Long stieg nach wochenlanger Rotation bei Zane Lowe, Fearne Cotton und Jo Whiley auf Radio 1 auf Platz 9 der UK-Singlecharts ein. Der Track wurde von Paul Epworth produziert (Florence & The Machine, The Big Pink, Friendly Fires) und ist eine sagenhafte Mischung aus Sixties-Beat, Retrosoul, Funk und Rock, angereichert mit einem Rap-Part, der sich anhört, als sei Smokey Robinson kurzzeitig bei Rage Against The Machine eingestiegen.


www.time4planb.de
www.myspace.com/time4planb
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www.rollingstone.de/news/article.php?article_file=1279550280.txt&showtopic=The Pop Life

 

Plan B "The Defamation of Strickland Banks" - REINHÖREN!

 

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Plan B auf Tour:

18. Nov 10  Köln - Essigfabrik
19. Nov 10  Hamburg - Uebel & Gefährlich
20. Nov 10  Berlin - Postbahnhof
22. Nov 10  München – Freiheit


Ansprechpartner

Romy Nitz

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